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Danja Reichenbach, GYM2 in Gstaad, Siegerin der Swiss Nordic Trophy (SNT) Saison 25/26

srf.ch
Bild: zvg

Wie zufrieden bist du mit der vergangenen Saison?

Ich bin sehr gut in die Saison gestartet. Leider konnte ich meine Form nicht ganz halten. Gegen Ende der Saison konnte ich mich wieder deutlich steigern und in den letzten Rennen Topleistungen erbringen.

 

Was sind deine Highlights der Saison?

Sicher die zwei ersten SNT-Rennen in Campra und Flumserberg, der Sieg der SNT-Gesamtwertung und die SM U16 Staffel. Ich liebe es, mit meinen Teamkollegen unterwegs zu sein und mit ihnen Rennen laufen zu dürfen. Die Bronzemedaille an der U18 SM war ein weiteres Highlight.


Bereits im vergangenen Jahr konntest du viele Erfolge verzeichnen, was denkst du ist der grösste Unterschied zur letzten Saison?

Ich denke nicht, dass es zur letzten Saison grosse Unterschiede gibt. Der Unterschied von dieser zur nächsten Saison wird sicher grösser sein. Jedoch haben sich die Leute in meinem Umfeld, z.B. Konkurrentinnen oder Trainer geändert. Wir haben in der TG 3 seit dem Sommer einen neuen Trainer, den wir alle sehr gerne haben. Wir konnten alle dank ihm schon sehr viele Fortschritte erzielen. 

 

Vor wenigen Wochen war deine letzte U16 Schweizermeisterschaft, wie fühlt es sich an dieses Kapitel abzuschliessen und in die Elite überzutreten?

Ich werde nächstes Jahr meine jüngeren Teamkolleginnen sicher sehr vermissen, denn unser Teamspirit ist richtig gut und sie sind mir sehr ans Herz gewachsen.

 

An der Schweizer Meisterschaft konntest du sowohl im Einzel wie auch im Team aufs Podest steigen, was war das für ein Gefühl?

Am Anfang war ich ein bisschen enttäuscht, da ich gerne gewonnen hätte. Später konnte ich mich aber trotzdem noch sehr freuen und die letzte U16 SM geniessen.

 

Als Doppel Vize Schweizermeisterin, was sind da die Ziele für die nächste Saison?

Das Hauptziel ist sicher die Freude am Langlaufen zu behalten und mich im Sommer gut weiterzuentwickeln. Die Rennen auf Elite Stufe sind länger als jetzt, woran man sich zuerst gewöhnen muss. Ich hoffe aber trotzdem, dass ich nächste Saison weiterhin vorne mitmischen kann.

 

Wenn du träumst, was sind die grössten Ziele für dich im Sport?

Als ich diesen Winter die Olympischen Spiele mitverfolgt habe, dachte ich schon daran, wie cool es wäre, auch teilzunehmen. Ausserdem würde ich gerne mal Weltcup laufen oder an anderen Grossanlässen teilnehmen.

 

Im Sommer bist du viel in der Leichtathletik unterwegs, was denkst du gibt dir den grössten Profit daraus für im Winter?

Die Leichtathletik im Sommer gibt mir eine gute Abwechslung zum Langlaufen. Durch die Leichtathletik konnte ich mich sicher in den Bereichen Ausdauer, Schnelligkeit und Koordination verbessern.


Gibt es viele Parallelen zwischen der Leichtathletik und dem Langlauf?

Obwohl die beiden Sportarten sehr unterschiedlich sind, gibt es einige Parallelen. Trainingsmittel wie das Laufen, Radfahren oder Krafttraining werden in beiden Sportarten sehr oft genutzt. Ausserdem ähnelt das Laufen dem Bewegungsablauf der klassischen Technik.


Wer ist dein grösstes Vorbild und hast du Sie/Ihn bereits einmal getroffen?

Ich bin ein grosser Fan von Luca Chanavat und Dario Cologna. Die Leistungen der beiden inspirieren mich jeden Tag neu und bringen mich dazu, nie aufzugeben. Dario Cologna konnte ich schon mehrmals treffen, Luca Chanavat habe ich leider erst einmal live gesehen, das war am Weltcup im Goms.


Welches sind deine Lieblingstrainings und welches sind deine Hasstrainingsstunden?

Ich mag alle Trainings, wenn ich sie mit meinen Teamkolleginnen absolvieren kann. Zusammen macht es sofort mehr Spass. Was mir am Langlaufen besonders gut gefällt, ist die Abwechslung der Trainingsmittel. Es wird einem nie langweilig. Am liebsten habe ich aber Trainings auf dem Schnee oder Lauftrainings. Ich mag Sprint und Intervalltrainings wie auch Spiele sehr gerne. Für das Training im Kraftraum kann ich mich oft am wenigsten motivieren.


In eurem Team herrscht eine sehr gute Stimmung. Was ist deine Rolle im Team und was denkst du hat es für Auswirkungen auf die Trainings und Wettkämpfe?

Da wir in unserem Team alle auf einem ähnlichen Niveau sind und ähnliche Ziele haben, können wir uns in den Trainings gegenseitig herausfordern und stärken. Wir können uns motivieren und trösten, wenn es einmal nicht so gut läuft, aber auch miteinander freuen, wenn wir Erfolge erleben dürfen. Das schätze ich sehr. Ich liebe meine Teamkolleginnen von ganzem Herzen und könnte mir ein Leben ohne sie nicht vorstellen. So freue ich mich noch doppelt auf jedes Training.


Wenn du dir eine Frage stellen dürftest, wie würde jene lauten?

Wie sieht meine sportliche Laufbahn in 10 Jahren aus?


Was würdest du darauf antworten?

Ich hoffe, dass ich meinen Traum als Sportlerin verwirklichen konnte und immer noch mit meinen jetzigen Teamkolleginnen zusammentrainiere.


Und warum würdest du dir diese Frage stellen?

Weil es mich schon immer interessierte, wie die Zukunft aussieht und wie ich mich entwickeln konnte.

 
 
 

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